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Repertoire :: Heinrich der Achte | und seine Frauen :

Heinrich der Achte und seine Frauen

Tragikom├Âdie von Hermann Gressieker

K├Ânig Heinrich der Achte Ulf-J├╝rgen Wagner
Catarina von Arag├│n Franziska Fischer
Anna Boleyn Ulrike Dostal
Jane Seymour Samantha Leuzinger
Anna von Cleve Isabella Lapp├ę
Katryn Howard Annina Braunmiller / Monika Oswald
Kate Parr Brigitte Hoerrmann
 
Regie Peter Fontano
B├╝hnenbild Stephanie Bachhuber
Technik Werner Bachhuber

 

Heinrich VIII. ist ein Theaterschurke der besonderen Art: er muss nicht, wie die Intriganten der gro├čen Trag├Âdien, eine entsprechende Menge von geschickten Winkelz├╝gen kombinieren, um seine gesetzten Ziele zu erreichen. Er kann ganz aus seiner Arroganz und seinen Allmachtsphantasien sch├Âpfen. Er ist der m├Ąchtige und befehlende Regent.

Sind solche absolutistischen Herrscher interessant auf der B├╝hne? Nat├╝rlich - wir erleben, da├č auch Diktatoren menschlich, z├Ąrtlich oder f├╝rsorglich sein k├Ânnen. Dort aber, wo sie sich zu egoistischen Gewalttaten hinreissen lassen, staunen wir dar├╝ber, wie klein der Schritt von sozialem Verhalten zur Untat ist, wie schnell so ein Schritt gesetzt ist, und wie schnell er von den Umstehenden ├╝bersehen und - dank scheinbar logischer Argumentation - goutiert wird.

Das St├╝ck "Heinrich VIII. und seine Frauen" von Hermann Gessieker ist aber kein Lehrst├╝ck mit erhobenem Zeigefinger. Der Verschlei├č von sechs Ehefrauen und die Ermordung zweier, kommen ebenso zur Sprache wie Heinrichs Sehnsucht nach einer humanistischen Reform, nach der Ideenwelt der Renaissance. Als Gr├╝nder der anglikanischen Kirche ist sein Wirken bis heute gegenw├Ąrtig und als F├Ârderer der K├╝nste erreichte seine Saat allerdings erst unter der Regentschaft seiner Tochter, Elisabeth I., ihre Hochbl├╝te.

 

 

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