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Repertoire :: Salome :

Salome

Trauerspiel in einem Akt von Oscar Wilde

Salome, Tochter der Herodias Ulrike Dostal / Stefanie Bock
Herodes, Tetrarch von Judäa Norbert Kraxenberger
Jochanaan, der Prophet Matthias Schullan
Der junge Syrier, Hauptmann der Wache Raphaela Zick
Der Page der Herodias Isabella Lappé
Herodias, Gemahlin des Tetrarchen Brigitte Hoerrmann
 
Regie Brigitte Hoerrmann
Bühnenbild Stephanie Bachhuber
Technik / Licht Werner Bachhuber

Oscar Wilde wurde am 16. Oktober 1854 in Dublin geboren. Sein Vater, Sir William Wilde, Reiseschriftsteller und Leibarzt der Königin Victoria, wurde geadelt. Nach dem 1879 mit Auszeichnung bestandenen Magisterexamen lebte Oscar Wilde in London, wo er sich alsbald einen Namen als Dandy machte. 1884 heiratete er Constance Lloyd, die Tochter eines Juristen. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. Im Jahre 1891 begann seine Freundschaft mit dem zwanzigjährigen Lord Alfred Douglas, die ihm 1895 zum Verhängnis werden sollte. Wilde wurde wegen seiner homoerotischen Beziehung zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt, die er vollständig verbüßen musste. Er war von diesem Augenblick an finanziell ruiniert und gesellschaftlich geächtet. Nach seiner Entlassung lebte er noch drei Jahre auf Reisen in Frankreich, Italien und der Schweiz.

Am 30. November 1900 starb er in einem Pariser Hotel.

Salome entstand 1891, in Wildes glänzendsten Jahren, als nacheinander seine bekanntesten Bühnenwerke urauf-geführt wurden, die Gesellschaftskomödien „Lady Windermeres Fächer (1892)“, „Eine Frau ohne Bedeutung (1893)“, „Ein idealer Gatte (1895)“.

Salome kam in England nicht zur Aufführung; der Theater-zensor Lord Chamberlain hatte diese verboten, weil biblische Gestalten in dem Drama auftreten. Die Uraufführung fand erst 1896 in Paris statt, noch während der Haftzeit von Oscar Wilde.

Hedwig Lachmann, die deutsche Übersetzerin, hat weniger eine schulgerechte Übersetzung als vielmehr eine poetische Eindeutschung geschaffen, die dem symbolischen Charakter der Dichtung gerecht wird.

Hedwig Lachmann wurde am 21. August 1865 in Pommern (Stolp) geboren. 1903 heiratete sie den Schriftsteller und Politiker Gustav Landauer. Sie starb 1918, ein Jahr vor der Ermordung Gustav Landauers.

Die kongeniale Übersetzung wurde von Richard Strauss für seine Oper Salome verwendet, die am 9. Dezember 1905 in Dresden uraufgeführt wurde.

Tödliche Leidenschaft und religiöser Wahn stehen im Mittelpunkt des in letzter Zeit selten aufgeführten Stückes. Im Tanz der Salome, für den König Herodes bereit ist, sein halbes Königreich zu geben, vollzieht sich im trügerischen Mondlicht das Schicksal der Salome, die, wie ihr Dichter, Opfer ihrer Leidenschaft wird.

 

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